Orte der Repression

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Marienborn

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Eine Linie, die nicht einfach überschritten werden darf: Der weiße Streifen auf der Autobahn trennt Ost und West.
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Die Grenzübergangsstelle wurde während des Kalten Krieges auf Seiten der DDR immer weiter ausgebaut. Das gesamte Areal erstreckt sich über mehr als zwei Kilometer.
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Marienborn ist seit 1945 gemeinsamer Kontrollpunkt der Alliierten. Reisende müssen mit langen Wartezeiten rechnen und intensive Kontrollen über sich ergehen lassen.
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Insgesamt arbeiten auf der ostdeutschen Seite fast 1.000 Zollbeamte, Grenzsoldaten und Zivilbeschäftigte bei der Grenzübergangsstelle Marienborn.

Ein weißer Streifen auf der Autobahn 2 markiert die Nahtstelle zweier politischer Systeme. Einfach überqueren kann man ihn nicht. Für Millionen Bundesbürger ist die Grenzübergangsstelle Marienborn ein beängstigendes Bollwerk. Für viele Menschen in der DDR bedeutet Marienborn das Ende ihrer Flucht und den Beginn eines neuen leidvollen Weges als politischer Häftling.

Nahe der kleinen Ortschaft Marienborn liegt der größte und bedeutendste Grenzübergang zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland.

In Marienborn richten die alliierten Siegermächte 1945 einen gemeinsamen Kontrollpunkt ein. Während des Kalten Krieges auf Seiten der DDR stetig ausgebaut und verstärkt, wird die Grenzübergangsstelle zu Beginn der 1970er Jahre auf einem nahe gelegenen Areal komplett neu errichtet. Im Zuge der deutsch-deutschen Annäherung wird der Grenzverkehr für Bundesbürger erleichtert. Künftig sollen mehr Personen und Fahrzeuge abgefertigt werden können, ohne dabei „illegale Grenzübertritte" in Kauf nehmen zu müssen. Mögliche „Grenzverletzer" sollen bereits im Hinterland aufgehalten werden. Das Kontrollareal erstreckt sich über mehr als zwei Kilometer und ist mit einem fast bis zur Perfektion entwickelten Sicherungssystem ausgestattet. Etwa 1.000 Menschen  –  Angehörige des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS), des Zolls, der Grenztruppen sowie einige Zivilisten  –  haben in Marienborn ihren Arbeitsplatz. Allein zwischen 1985 und 1989 passieren 34,6 Millionen Menschen die Grenzübergangsstelle. Nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989 ist der Grenzübertritt bereits problemlos möglich, am 30. Juni 1990 werden die Kontrollen endgültig eingestellt.

 
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"Hinrichten, wenn notwendig auch ohne Gerichtsurteil.“

In der zentralen Hinrichtungsstätte der DDR in der Leipziger Alfred-Kästner-Straße werden zum Tode Verurteilte seit 1968 durch den "unerwarteten Nahschuss in das Hinterhaupt" hingerichtet.

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