Orte der Repression

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1. Brandenburg-Görden

„Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!" Tausende politische Häftlinge werden im Zuchthaus Brandenburg, gemeinsam mit Kriminellen oder Kriegsverbrechern, eingesperrt.

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2. Cottbus Strafvollzugsanstalt

Bei der Zwangsarbeit verarbeiten sie gesundheitsgefährdende, krebserregende Stoffe. Nicht selten bekommen die Gefangenen verdorbene Lebensmittel zu essen.

Das Gefängnis in Cottbus  –  wegen der roten Backsteinfassade „Rotes Elend" genannt  –  untersteht seit 1951 dem Ministerium des Innern (MdI).

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3. Schwedt

Tabuthema Schwedt: Bis heute schweigen die meisten Insassen und Wächter, es gibt sehr wenig wissenschaftliche Forschung zur Geschichte des Ortes und selbst viele Einwohner Schwedts wissen nicht genau, was den Soldaten in dem hermetisch abgeriegelten Militärgefängnis widerfuhr.

In Schwedt wird 1968 das einzige Militärgefängnis der DDR eingerichtet.

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4. Schwerin, Demmlerplatz

Die Häftlinge werden jeder Freiheit beraubt: Verhalten sie sich nicht angepasst, werden sie mit einer Fesselungsjacke ruhig gestellt. Dauerbeleuchtung der Zellen, nächtliche Kontrollen und Verhöre gehören zum Haftalltag.

Seit 1954 befindet sich im Gefängnis am Demmlerplatz eine Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).

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5. Brandenburg-Görden

Willkür der Wachhabenden ausgesetzt und verbüßen unter härtesten Bedingungen ihre oft langjährigen Strafen.

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6. Hoheneck

Willkür des Wachpersonals ausgesetzt.

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7. Schwedt

Willkür der Offiziere ausgesetzt, müssen die Häftlinge gefürchtete „Doppelschichten" leisten: acht Stunden harte Arbeit, gefolgt von stundenlangem militärischen Drill.

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8. Waldheim

Willkür-Justiz in der DDR.

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9. Cottbus Untersuchungshaftanstalt

Willkür von 1945 bis 1950.

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10. Seite: Politische Repression

Willkür der sowjetischen Besatzungsmacht ausschlaggebend.

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Deutsche Demokratische Republik (DDR) Sowjetische Besatzungszone (SBZ) SBZ / DDR
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"Hinrichten, wenn notwendig auch ohne Gerichtsurteil.“

In der zentralen Hinrichtungsstätte der DDR in der Leipziger Alfred-Kästner-Straße werden zum Tode Verurteilte seit 1968 durch den "unerwarteten Nahschuss in das Hinterhaupt" hingerichtet.

Historischer Ort
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