Orte der Repression

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Sachsenhausen

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Diese kleine Stoffkatze nimmt die dreijährige Barbara mit, als sie mit ihrer Mutter 1950 aus dem Speziallager entlassen wird. Sie ist das sechste Kind, das in Sachsenhausen geboren wurde.
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Das Lager ist von der Außenwelt abgeschnitten. Angehörige der Häftlinge werden nicht informiert.
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Am 10. August 1945 werden die ersten 150 Häftlinge mit Zügen in das Speziallager gebracht.
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1990 werden Massengräber mit Opfern des Speziallagers Sachsenhausen gefunden. Von etwa 60.000 Häftlingen sterben rund 12.000 an Unterernährung, Krankheit und Entkräftung.

„Wir haben alle in den Jahren keine Esslöffel bekommen, die Essschüssel war das Universalstück", erinnert sich Walter Diehl, der 1946 in das sowjetische Speziallager kommt. Aus einem Stück Aluminium fertigt er einen Löffel  –  obwohl der Besitz von persönlichen Gegenständen streng verboten ist und schwer bestraft wird.

Das Speziallager Nr. 7 besteht seit August 1945 auf dem Gelände des ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagers.

Nach Sachsenhausen werden die Häftlinge des Speziallagers Weesow nach dessen Auflösung verlegt. Die Versorgung im Lager ist katastrophal, Hunger und Krankheiten greifen um sich. Die Häftlinge schlafen in den Baracken auf rohen Holzgestellen. Erst zwei Jahre nach der Einrichtung des Lagers werden Strohsäcke verteilt. Arbeit gibt es wenig, die Häftlinge leiden unter der erzwungenen Untätigkeit. Das Speziallager ist von der Außenwelt fast vollständig abgeschnitten. Die Angehörigen der Häftlinge werden nicht über das Schicksal ihrer Verwandten informiert. Insgesamt werden mehr als 60.000 Personen in Sachsenhausen inhaftiert, 12.000 von ihnen sterben an den furchtbaren Haftbedingungen. Bei der Auflösung des Speziallagers im März 1950 wird die Mehrheit der SMT-Verurteilten in Haftanstalten der DDR überstellt. Ein Teil der Internierten wird in den „Waldheimer Prozessen" zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

 
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"Feindliche Elemente sind in Gewahrsam zu halten."

Die Gefangenen des sowjetischen Speziallagers in Torgau sind vollständig von der Außenwelt isoliert. Auch im Falle des Todes werden Angehörige nicht verständigt.

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