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Berlin-Pankow

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In der Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit in Pankow sind für 120 Gefangene 58 Zellen vorgesehen.

„Sie beziehen das rechte Bett. Ab jetzt sind Sie nur noch „Rechts", haben Sie verstanden!" So erinnert sich Wolfgang Welsch an seine Ankunft in der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Berlin-Pankow 1964. Die Häftlinge dürfen ihre Namen nicht nennen und werden zu Nummern. Dieser Verlust der eigenen Identität ist für viele nur schwer zu ertragen.

Im Ost-Berliner Stadtteil Pankow unterhält das Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) seit den frühen 1950er Jahren eine Untersuchungshaftanstalt in der Kissingenstraße.

Das 1907 erbaute Amtsgerichtsgefängnis wird im Nationalsozialismus umfunktioniert zum SA-Heim (Sturmabteilung der NSDAP). In der unmittelbaren Nachkriegszeit nutzt es die sowjetische Militäradministration kurz, bis es 1947 wieder an die deutschen Justizbehörden übergeben wird. Ab Anfang der 1950er Jahre betreibt die Abteilung XIV der Verwaltung Groß-Berlin, die spätere MfS-Bezirksverwaltung Berlin, in dem Gebäude eine Untersuchungshaftanstalt. Mit über 58 Zellen und zahlreichen Vernehmungszimmer ist sie für etwa 120 Gefangene vorgesehen. Im Februar 1990 wird die Einrichtung dem Ministerium des Innern (MdI) der DDR unterstellt und nach der Wiedervereinigung im Oktober 1990 geschlossen.

 
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"Uns trennten nur noch Sekunden und Meter von einem Unglück."

Der Grenzübergang Checkpoint Charlie in Berlin ist Schauplatz zahlreicher Fluchtversuche aus der DDR.

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