Orte der Repression

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Eichsfeld

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Zäune und Wachtürme markieren die innerdeutsche Grenze.
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Mit dieser Anlage können Telefonate in der Grenzübergangsstelle direkt mitgeschnitten werden.
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Grenzanlage und Passierstelle am Grenzübergang Duderstadt-Worbis werden in diesem Modell nachgebildet. Für die meisten Transit-Reisenden sind die strengen Grenzkontrollen mit Anspannung verbunden.

„Aktion Ungeziefer", so nennt die SED-Diktatur die Zwangsumsiedlung von Menschen, die im innerdeutschen Grenzgebiet leben. Als „politisch unzuverlässig" eingestuft und nicht selten Opfer von Denunziationen, müssen sie im Juni 1952 ihre Häuser und Höfe verlassen, nachdem die DDR die Grenze zur Bundesrepublik bis auf wenige Transitrouten geschlossen hat. Ohne das Ziel zu kennen, werden sie in Züge verladen. Weit im Hinterland erhalten sie neue Wohnungen, die in der Regel unter dem Wert ihres ursprünglichen Eigentums liegen.

Am Grenzübergang Duderstadt-Worbis in der Region Eichsfeld wird die deutsche Teilung greifbar.

Die Menschen im Eichsfeld sind von der verschärften Grenzsituation besonders stark betroffen. In der historisch gewachsenen Region bestehen enge kulturelle und familiäre Bindungen zwischen Ost und West. Mit der deutschen Teilung werden sie abrupt unterbrochen. Ab 1954 errichtet das SED-Regime offiziell ein „Sperrgebiet". Es besteht aus einem zehn Meter breiten „Kontrollstreifen" unmittelbar entlang der Grenze, einem 500 Meter breiten „Schutzstreifen" sowie einer fünf Kilometer breiten „Sperrzone". Das Gebiet in direkter Grenznähe ist zeitweise vermint oder mit Selbstschussanlagen ausgerüstet. Hundelaufanlagen, Signalzäune und Stacheldraht sollen jeden Fluchtversuch verhindern. Etwa 30.000 Grenzsoldaten bewachen die Grenze und haben den Befehl, jeden Flüchtenden aufzuhalten  –  notfalls mit Waffengewalt. An der innerdeutschen Grenze und der Berliner Mauer kommen mehrere hundert Menschen ums Leben. Nur an wenigen Stellen ist es unter strengsten Kontrollen möglich, die innerdeutsche Grenze zu passieren. In Folge des Transitabkommens zwischen der DDR und der Bundesrepublik, das Reiseerleichterungen zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik festlegt, wird am 21. Juni 1973 der Grenzübergang Duderstadt-Worbis eröffnet.

 
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"Die Isolierung war perfekt."

Im MfS-Untersuchungsgefängnis Suhl bekommen die Häftlinge auch beim Freigang niemals andere Mitgefangene als ihre Zellengenossen zu Gesicht.

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